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Bad Salzdetfurth schaut zurück auf eine über 800 Jahre alte Geschichte. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1194. Hierin ist die Rede vom Verkauf von Salzpfannen und dazugehörigen Waldanteilen. Salzdetfurth ist demnach durch das Naturprodukt Salz und die Ansiedlung der Salzsieder entstanden. Zur eff ektiveren Herstellung von Speisesalz wurden Mitte des 18. Jahrhunderts drei Gradierwerke gebaut. Zwei davon sind noch bis heute erhalten.

Bereits 1850 haben die Stadtväter den Entschluss gefasst, die mineralienreiche Sole nicht nur zur Produktion von Speisesalz, sondern auch zu Heilzwecken zu nutzen. Dies führte dazu, dass 1856 das erste Badehaus errichtet wurde. Nach dem Rückgang der Salzproduktion wurde entdeckt, dass die Luft an den Gradierwerke eine gesundheitsfördernde Wirkung besitzen. Seither dienen die mächtigen Bauwerke zur Freiluftinhalation. Salzdetfurth gewann zunehmend als Kur- und Fremdenverkehrsort an Bedeutung. Durch Erlaß des Preußischen Staatsministeriums vom 10.12.1921 wurde dem Ort die Zusatzbezeichnung „BAD“ verliehen. Aufgrund seiner Struktur und wirtschaftlichen Bedeutung wurde Bad Salzdetfurth mit Wirkung vom 01.12.1949 die Bezeichnung „STADT“ verliehen.

Die Stadt Bad Salzdetfurth in ihrer heutigen Form wurde im Rahmen der Verwaltungs- und Gebietsreform im Jahre 1974 als sogenannte Einheitsgemeinde gebildet. Folgende 13 Ortsteile bilden die Stadt, die eine Fläche von rd. 67 km² umfasst: Bad Salzdetfurth, Bodenburg, Breinum, Detfurth, Groß Düngen, Heinde, Hockeln, Klein Düngen, Lechstedt, Listringen, Östrum, Wesseln und Wehrstedt.

Jeder dieser Ortsteile hat sich einen Teil seiner eigenen Struktur und der dörflichen Gemeinschaft bewahrt. Gemeinsam bilden sie eine lebendige Stadt. Moderate Grundstücks- und Mietpreise, eine günstige Verkehrsanbindung und eine gute Infrastruktur mit Einkaufsmöglichkeiten, Kindertagesstätten, Schulen und einem lebendigen Vereinsleben machen Bad Salzdetfurth zu einer Stadt, in der es sich gut leben lässt.

 

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