Integrierte Ländliche Entwicklung - Region nette innerste

Als 1974 im Rahmen der niedersächsischen Gebietsreform die Einheitsgemeinde Holle entstand, konnte sich die Verbindung der einzelnen Dörfer auf eine jahrhundertealte gemeinsame Vergangenheit stützen. Ihre eng verknüpfte Geschichte wurde zunächst von Holle, im 11. und 12. Jahrhundert von den Besitzern der Burg Wohldenberg und später von dem Kloster Derneburg und den Herren auf Schloss Söder bestimmt.

Heute prägen die Flusstäler der Innerste und Nette und große Waldgebiete das landschaftliche Bild der Gemeinde Holle, die sich als eine Art grüne Lunge unweit der Großräume Hannover/Hildesheim und Braunschweig/Salzgitter befi ndet. Als Gemeinde der Schlösser und Burgen hat Holle viele historische Kulturgüter zu bieten und mit der direkten Autobahnanbindung an die A7 (Hannover/Kassel) und die A39 (Salzgitter/Berlin) ergibt sich eine ausgezeichnete Infrastruktur. Auf der Bahnstrecke Hannover – Hildesheim – Bad Harzburg wird der Derneburger Bahnhof stündlich angefahren.

In der Gemeinde Holle befi nden sich der Wohldenberg mit seiner Burgruine aus dem Mittelalter, das Schloss Henneckenrode, das im Stil der Weserrenaissance gebaut wurde und das Barockschloss Söder. Rund um das Schloss Derneburg erstreckt sich der ehemalige Landschaftsgarten des Schlosses, in dem heute noch eine alte Pyramide und ein griechischer Tempel zu besichtigen sind. Im Glashaus, dem ehemaligen Gewächshaus der Schlossgärtnerei, ist ein Ausflugscafé untergebracht. Hier finden ganzjährig zahlreiche Kulturveranstaltungen statt.

Die Gemeinde Holle umfasst heute ca. 7.500 Einwohner auf einer Fläche von rd. 61 qkm und besteht aus 10 Ortschaften: Holle, Derneburg-Astenbeck, Grasdorf, Hackenstedt, Heersum, Henneckenrode, Luttrum, Sillium, Söder und Sottrum.

 

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